Glimmen

Sinn suchende Leichtigkeit erhaltend,

bisweilen müde irrend still,

schreit lautlos hallend tief in mir,

Verzweiflung:

Des Menschen Leben sei gestaltend!

 

Meist schale Furchen zieren blass die Hülle,

der Geist gibt kaum Gedanken frei,

einlullend in des Lebens Alltag nur,

entzieht der Mensch die eigen‘ Lebensfülle.

 

Ruhelos schauend – wohl wissend um des Menschen scheinend Tiefe,

vergraben oft – nachlässig unter wirrem Schutt,

durch Ritzen glimmt es immer wieder,

könnt‘ lodern, wenn er lauter riefe.

                                                                    Karina Frey

 

 

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